Hofgeschichte
Hof & Familie

Unser denkmalgeschützter, geschlossener Vierseithof liegt einzigartig im nördlichen Holzland
– ein stiller Ort voller Geschichte, umgeben von Wiesen und Wäldern und ergänzt durch ein historisches Backhaus.
Hoch oben auf dem Marktlberg gelegen, eröffnet sich ein freier Blick nach Süden auf die Salzburger Berge und in Richtung Schildthurn mit dem höchsten Dorfkirchturm Deutschlands.
Ein Ort mit tiefen Wurzeln
Die Geschichte unseres Hofes reicht weit zurück. Bereits im 14. Jahrhundert ist die Hofstelle urkundlich belegt – vermutlich liegen ihre Ursprünge sogar noch weiter zurück, bis in die Zeit der frühen Besiedelung rund um die St.-Martins-Kirche in Zeilarn im 7. und 8. Jahrhundert.
Ursprünglich war dieses Anwesen ein Ritterlehen der Familie Lenberger und wurde im 16. Jahrhundert zu einem kurfürstlichen Lehen.
Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich das Anwesen mehrfach: Ende des 19. Jahrhunderts zogen italienische Wanderhandwerker durch die Region und machten auch hier Station. In dieser Zeit entstand aus dem ursprünglichen Holzbau der bis heute prägende Backsteinhof.
Gelegen etwa eine Stunde östlich von München, im oberbayerischen Grenzgebiet zu Niederbayern und Oberösterreich, liegt der Vierseithof als denkmalgeschütztes Ensemble in absoluter Traumlage – abgeschieden, ruhig und mit weiter Aussicht.


Mit Hingabe neu belebt

Im Jahr 2001 erwarben meine Eltern den Hof als 33. nachweisbare Besitzer – damals in desolatem Zustand. In jahrelanger, mühevoller Arbeit – dabei nahezu alles in Eigenregie – wurde der Vierseithof liebevoll restauriert und behutsam renoviert. So entstand ein Ort, der heute eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt: getragen von Geschichte, Natur und der Hingabe, mit der er neu belebt wurde.
Der Hof ist nicht nur ein Gebäude – er ist ein gewachsenes Stück Heimat, dessen Wurzeln Jahrhunderte zurückreichen und dessen Seele bis heute spürbar ist.
Im Jahr 2011 zogen unsere beiden Pferde Lady und Jac ein – und legten damit den Grundstein für den heutigen Pferdehof Freiberg. Schon als Kind spürte ich die besondere Kraft und Stille dieses Ortes.
Für das Vertrauen meiner Eltern und dafür, dass sie mir diesen Hof als Basis für meine berufliche Verwirklichung ermöglicht haben, bin ich von Herzen dankbar.
Ich habe miterlebt, wie umsichtig und behutsam hier stets gearbeitet wurde – immer mit dem Ziel, die historische Substanz zu bewahren und die gewachsene Atmosphäre nicht zu zerstören. Auch heute liegt mein besonderes Augenmerk bei allen Veränderungen am Hof darauf, dass die über Jahrhunderte geprägte Ausstrahlung dieses Ortes erhalten bleibt: ruhig, kraftvoll, authentisch und im Einklang mit seiner Geschichte.

Das Herz des Hofes
Meine größten Unterstützer sind meine Eltern.
Meine Mutter Vera sitzt selbst seit über 50 Jahren im Sattel und hat nach Erfahrungen in der FN-Dressur und Westernreiterei das vertikale Reiten für sich entdeckt. Von 2022-2025 hat sie die Ü50 Escola de Equitação in den Oliveira Stables bei Christina Wunderlich mit ihrem Quarter Jac absolviert.
Was meine Mutter besonders auszeichnet ist ihre ruhige und respektvolle Art im Umgang mit dem Pferd.
Ihr Wissen und ihre Erfahrung sind ein wichtiger Teil unseres Hofes und fließen täglich in die Arbeit und die Atmosphäre hier am Pferdehof Freiberg ein. Ihr Mut, ihr tiefes Vertrauen und ihre positive Energie waren die Grundlage dafür, dass sich der Hof entwickeln konnte und ich mit unseren Projekten und Ideen wachsen konnte.


Mein Vater Franz übernimmt einen großen Teil der Verantwortung für den Hof. Mit viel Geschick, Geduld und Liebe zum Detail kümmert er sich um Gebäude, Anlagen und die laufende Instandhaltung – und sorgt dafür, dass der Hof in seiner Form und Geschichte bewahrt bleibt. Den Pferden begegnet er bevorzugt vom Boden aus, auch stets achtsam und verantwortungsvoll.
Meine Schwester Johanna und ich haben gemeinsam ganz wild und frei im Gelände das Reiten gelernt. Auch heute genießen wir jeden Moment zusammen mit unseren Pferden und stehen uns gegenseitig – auch im beruflichen Bereich – mit Rat und Tat zur Seite.
Johanna ist nicht nur eine sehr feine Reiterin – sondern begleitet auch Menschen mit feinfühliger Hand. Ihre Berufung ist die Osteopathie. Besonders gerne unterstützt sie auch Reiter – für mehr Balance, Beweglichkeit und Körperbewusstsein.



Mein Freund Alexander steht mir mit seiner handwerklichen Begabung und seiner Erfahrung stets tatkräftig zur Seite. Mit großem Einsatz unterstützt er sowohl die Projekte am Hof als auch meinen persönlichen Weg und hat dabei immer ein offenes Ohr sowie gute Gedanken, was meine Pläne betrifft. Seine Präsenz ist für mich eine wertvolle Kraftquelle im Alltag.
Unsere Katzen Leo, Simba, Levi & Jimmy erfüllen den Alltag mit viel Lebendigkeit. Mit ihrer feinen Wahrnehmung, verspielter Leichtigkeit und ihrem eigenständigen Wesen bereichern sie das Leben am Hof – und erinnern uns jeden Tag daran, den Moment zu genießen.
Unsere Hovawart Hündin Baila hat ihr ganzes Leben lang als Hofhund über uns und die Pferde gewacht. Mit ihrer treuen Art und ihrer unerschütterlich guten Laune war sie ein fester Teil unseres Hoflebens.